KW 22 – Blumenfreuden

Die Woche durfte ich meinen Pa zu einer Ehrung nach Esslingen begleiten. Und weil Frau ja nich leer ausgehen sollte, gab es für mich einen mächtig großen Blumenstrauß…

Parallel dazu macht die Bernsteinrose im Garten der Bezeichnung „Rosenmonat Juni“ gerade wirklich alle Ehre.

Der Wochenbeginn war arg warm, was ich genutzt habe um schwimmen zu gehen. Am Samstag kam endlich der große Regen. Gerade richtig, denn ich hatte am Morgen die Wiese im Garten gemäht.

KW 19 – Start in die Gartensaison

Am 9. Mai ging es dem Unkraut im Garten an den Kragen. Die Wärme und der Regen hatten schon wieder für üppige Vegetation gesorgt. Bevor es ein Mini-Urwald werden konnte, sind M. und ich eingeschritten.

Der Garten ist immer wieder für Überraschungen gut. So gedeiht die Bernsteinrose dieses Jahr ganz wunderbar und ist ihre Läuse ganz allein losgeworden. Der Sauerampfer, den ich letztes Jahr vom Balkonkasten in die freie Wildbahn versetzt hatte fühlt sich pudelwohl unter der Esche. Seinem Namen macht er alle Ehre und ist lecker als säuerliche Salatbeilage oder auf dem Brot zu einem herzhaften Vesper.

Den Salbeibusch hatte ich im Frühjahr zurückgeschnitten und nun treibt er aus als gäb‘ es kein Morgen. Auch den Kirschbäumen hat der kräftige Rückschnitt gut getan. Trotz Frost sieht es so aus, als könnte es dieses Jahr etwas zu ernten geben. Eine Königskerze hat sich selbst ausgesät. Noch ist sie ganz klein, wird aber gehegt und gepflegt. Die auf dem Balkon vorgezogenen und dann in den Garten gesetzten Ringelblumen vom Vorjahr haben sich auch selbst ausgesät. Ganz nach meinem Plan…

Wild gekommen und gern gesehen sind die violetten und zart rosafarbenen Akeleien. Eine Horde gelber Hahnenfuß versucht gerade Besitz vom Garten zu ergreifen und darf das auch, zumindest in Maßen. In einem Eckchen sieht es so aus, als wachsen da Erdbeerpflanzen, woher auch immer die kommen. Beobachten und – wenn es tatsächlich Erdbeeren werden, ernten und freuen!

Ansonsten gibt’s Minze und Melisse, ein kleines Büschlein Lavendel und mittlerweile verblühte Tulpen. An allen Ecken und Enden rausgerissen wird momentan der Giersch. Auch wenn er essbar ist und sogar eine Heilpflanze. Wäre der Garten größer, würde ich ihm durchaus sein Plätzchen lassen wollen.

Nachdem nun alles vorbereitet war sind wir Samstag, wie letztes Jahr schon, in die Bioland Gärtnerei Monika Bender gefahren um Pflänzchen zu kaufen. Für den Balkon gab’s Petunien, Basilikum, eine Margerite und eine Schwarzäugige Susanne. Für den Garten eine Malve.

Von den beiden im Topf vorgezogenen Dahlien ist auch eine in den Garten gewandert. Außerdem ein Haufen Sonnenblumen, bei denen ich allerdings Zweifel habe, ob die was werden. Sie sind noch so klein und die Wurzeln sahen ganz mickrig aus. Dagegen ist auf die Kapuzinerkresse immer wieder verlass. Die ist zuverlässig aufgegangen und wächst bisher schön.

Zwei Projekte, d.h. zwei Samentütchen gibt es noch: Kamille und Borretsch. Die sollen letztlich in den Garten. Wahrscheinlich werde ich einen Teil dort direkt aussäen und einen Teil versuchen im Topf auf dem Balkon vorzuziehen.

KW 12 – Frühlingsanfang

Im Anschluss an den Hessen-Ausflug hatte ich den Montag frei. Wetter war gut, also die Sonne genutzt und im Garten ein wenig das alte Gestrüpp weggemacht, restliche Ästchen vom Kirschbaumschnitt eingesammelt und Salbei und Lavendel gestutzt. Die im Herbst gesetzten Blumenzwiebeln scheinen gut über den Winter gekommen zu sein, so sind Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen in den Startlöchern. Neu gepflanzt habe ich zwei Dahlien, einmal pompom und einmal stachelig. Mal schauen, ob die was werden.

Gemeinde Bauchschmerzen haben mich dann allerdings im Tatendrang ausgebremst. Wenn’s weh tut ist alles doof! Naja, die Katze hat sich als Wärmflasche angeboten – auch wenn sie eher die Knie als den Magen wärmt…

Derweil leuchten auf dem Balkon die Narzissen. Eine wahre Freude, das satte Gelb mit dem Frühlingshimmelblau. Schöner wäre es wohl ohne Katzennetz, aber Sicherheit geht vor!