Der Juni begann in Sachen Kleingarten mit einem Schreiben vom Verein. Es hatte eine vom Bezirksverband Stuttgart angeordnete Gartenbegehung gegeben.

Ergebnis: wir müssen die wilden Sträucher auf der Grenze zum Nachbargrundstück entfernen und den Zwetschgenbaum hinter der Laube kürzen. Wie wir später erfuhren, gab es viele solcher Schreiben und wir hatten noch vergleichsweise wenige Beanstandungen. Die Wildgewächse, hauptsächlich Ahorn, hat ihr Schicksal schon ereilt. Für den Zwetschgenbaum haben wir um Aufschub gebeten, denn nach dem Totalausfall 2019 hoffen wir dieses Jahr wieder auf ein Ernte.

Der Baum hat gerade wirklich zu lange, ausladende Äste, insofern war es sowieso unser Plan, ihm einen kräftigen Rückschnitt zu verpassen. In seiner Mitte ist er schön mit Moos bewachsen, was ihm ein uriges Aussehen verleiht. Ein kleines Büchlein, das uns im Garten beim Strauch- und Baumschnitt begleitet, ist „Obstbaumschnitt in Bildern“ von Hans Walter Riess.

Der Monat begann außerdem mit Regen. Das hat die Schnecken erfreut, aber auch den Pflanzen gut getan. Es geht weiter mit der Farbenpracht: Das gelbe Gewächs links ist Goldfelberich, das rechte ist Frauenmantel und der rote Klecks eine Mohnblüte.

Auch die Ernte konnte sich sehen lassen. Zu den gepflanzten Erdbeeren gab es jede Menge aromatischer Walderdbeeren.

Bei den Träubla, also den Johannisbeeren, machen die weißen den Anfang, etwas später wurden die roten reif und von den schwarzen gab es leider nur ganz wenige.

Suchbild mit Schnecke.

Wenn ich die Bilder vom Juni so ansehe, war es kein wirklich heißer Monat. Da trage ich zwar den tollen neuen Sonnenhut, aber doch auch einen Pulli.

Egal, auch bei trübem Wetter ist das Gärtnern eine Freude! Man kann mit allen Sinnen bei der Sache sein. Ganz versunken im Hier und Jetzt. Wobei die Planung natürlich auch den künftigen Raumbedarf von so mancher Pflanze einbeziehen sollte… Dazu im nächsten Monat mehr.

Hier gibt’s einen Blick auf das fast leere „schneckensichere“ Beet. Ein paar Schnecken waren natürlich trotzdem drin. Matthias hat regelmäßig abends unter die Bretter geschaut und die Übeltäter abgesammelt.

 Oben links wachsen Radieschen, oben rechts Sauerampfer. Links darunter steht Rucola und rechts sind ganz zarte Halme vom Lauch. In der Mitte sind drei Töpfe mit Blumenmischungen und an zwei Stellen schauen die Blätter von Kartoffeln raus. Die sind einfach vom letzten Jahr im Beet vergessen worden.

Unten links sind die ersten Keimblätter von Kürbissen zu sehen und unten rechts eine vorgezogene Kürbispflanze. Da wo ich Pflanzen ausgesät habe, habe ich Stöckchen hingelegt und meist auch ein Stöckchen mit dem Namen der Pflanze und dem Datum der Aussaat reingesteckt.

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