Am 1. Weihnachtsfeiertag

Typisch Heiligabend: das Wetter ist für Dezember eher mild, trüb und ungemütlich. Am 1. Weihnachtsfeiertag kam dafür die Sonne raus und ich hab mich auf einen Spaziergang durch die umliegenden Ortsteile Gaisburg und Gablenberg gemacht.

In der Haußmannstraße zeigte sich durch eine Nebenstraße auf einmal der Gaskessel, dieses beeindruckend große Wahrzeichen des Ostens.

Von den Treppen unterhalb der evangelischen Stadtpfarrkirche Gaisburg aus gibt es nochmal den Gaskessel, aber auch die Mercedes Benz Arena zu sehen. Weiter rechts, hier nicht im Bild, ist die Grabkapelle von Königin Katharina auf dem Württemberg.

Durch die Klingenbachanlage, einen kleinen Park, ging es den Berg wieder hoch. Die Sonne stand schon tief und legte eine warmes Licht auf die Fassade des katholischen Pfarramts Herz Jesu. Dazu ein blauer Himmel der fast vergessen lässt, dass es in wenigen Stunden schon wieder finstere Nacht ist.

Noch ein ganzes Stück hoch bin ich gelaufen und retour über die Gablenberger Hauptstraße. Da thronen Schneemann und (Oster-)Hase friedlich nebeneinander an einem Wirtshaus.

KW 06 – Arbeit und Entspannung

Ratzfatz ist wieder eine Woche vergangen. Neben viel Arbeit gab es allerdings auch eine spannende Veranstaltung, die ich besuchen dufte. Ein Tageskurs bei der VHS Esslingen mit dem Titel „Auftragsabwicklung im Export“. Die VHS Esslingen, Göppingen und Kirchheim/Teck kooperieren hierbei im Bereich der beruflichen Fortbildung und haben ein interessantes Programm auf die Beine gestellt.

Der Blick aus dem Fenster im 5. Stock des VHS Gebäudes war nicht minder beeindruckend. In den Weinbergen am Neckar sieht es zwar noch kahl aus, doch waren hier und da schon geschäftige Hände am Werk.

Im Gebäude hinter der VHS gibt es seit Herbst 2016 die Gaststätte Wichtel, direkt am Ufer des Roßneckarkanals. Im Sommer sicher ein guter Rastplatz.

Dieses Wochenende sind M. und ich todesmutig an einem Samstag zu IKEA gefahren um endlich ein neues Sofa zu bestellen. Künftig gibt’s dann hoffentlich keinen steifen Nacken mehr bei dem Versuch, sich auf einer 2-er Couch langzulegen.

Derweil wurde heute in Berlin unser neuer Bundespräsident gewählt. Nach Joachim Gauck übernimmt künftig Frank-Walter Steinmeier das höchste deutsche Staatsamt. Hoffentlich auch er mit deutlichen Worten der Vernunft und des Einfühlungsvermögens.

Wie im Blumenladen

Hyazinthe

Sie hat vielleicht eine eher raumgreifende Haltung eingenommen, dafür beduftet die Hyazinthe nun schon seit Tagen die komplette Wohnung. Ein Nasenfest 🙂

heute früh

Ufer2

Letzter Arbeitstag im alten Jahr. Heute früh bin ich, wie oft, das Bachwegle an der Körsch entlang gegangen. Da stand ein Graureiher im Wasser und hatte sicher mächtig kalte Füße…

Graureiher

Schnee, immer wieder Schnee

Keramikfiguren am Fenster

Die Werkstattgeister schlackern auch schon mit den Ohren, vor so viel Frost. Der Winter ist jedenfalls nicht meine Jahreszeit. Auch wenn die Flockenherde wunderschön ist, wie sie lautlos vom Himmel sinkt und sie den Krähenschwarm, der noch vor Kurzem lautstark in den Bäumen gegenüber hauste, deutlich gedämpft hat.

Diese Woche hat mich eine fiese Grippe erwischt, wodurch die Keramikarbeit erstmal ruhen musste. Kräutertee und Harry Potter (fast schon Fachliteratur als Töpferin…) standen statt dessen auf dem Stundenplan. Doch ich rappel mich langsam wieder hoch, schließlich warten einige Aufträge auf Erledigung. Außerdem hab ich eine neue Idee in Sachen Schmuck, an der ich tüftle: Ohrringe.

The woods are lovely, dark, and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,

… ganz im Sinne Frosts eben.