Im April kamen die Farben zurück in den Garten. Tulpen, Apfelblüte und Blaukissen leuchteten um die Wette.

Hellblaues Vergissmeinnicht:

Der englische Name der Pflanze lautet wirklich „Forget-me-not“.

Mit unserer Kleingartenparzelle hatten wir ein glückliches Händchen, denn so viele wunderbare Pflanzen waren schon vorhanden. Obstbäume und Beerensträucher und viele Stauden, die jedes Jahr neu erblühen.

Dazu kommt, dass das Grundstück mit Natursteinen in Terrassen angelegt ist. Die Mauern sind hübsch anzusehen, praktisch und auch für Eidechsen oder Blindschleichen ein interessanter Lebensraum.

Um die Apfel-, Birnen- und später auch Zwetschgenblüten hatten wir Sorge. 2019 gab es so gut wie nichts zu ernten. Wir vermuten, dass der Frost die Blüten dahingerafft hat.

Inzwischen waren die drei Komposthaufen gut gefüllt. Matthias hatte sie daraufhin so umgeschichtet, dass wir nun neue Erde und wieder Platz für Pflanzenabfälle haben.

Hier sieht man oben die Komposte und darunter sich entrollenden Farn:

Während im Garten Vorbereitungen für die neue Saison getroffen wurden, wuchsen in der Wohnung die Jungpflanzen. Von der Gartennachbarin hatte ich eine ganze Kiste mit Tomaten bekommen. Der Platz auf dem Fensterbrett wurde eng und die Pflanzen verlangten täglich nach Wasser. Sonnenblumen und Physalis reckten sich jeden Tag ein Stück höher.

Bei gutem Wetter habe ich sämtliche Pflanzen auf den Balkon gestellt und nachts wieder reingeholt. Zu den neu aus Samen gezogenen gesellte sich eine Geranie, die im Treppenhaus überwintert hat. Mehrere im Keller überwinterte Dahlienknollen steckten mittlerweile in Töpfen und bildeten erste Blätter aus.

Den Roten Sonnenhut hatte ich im Garten ausgegraben und wieder in einen Topf gepflanzt. Bei diesem waren neue Blätter direkt von den Schnecken gefressen worden. Im Topf hat er Ruhe zum Wachsen.

Sämtliche Arbeiten wurden kätzlich überwacht von Miki.

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