Die vergangene Woche hat mir eine unverhoffte Pause beschert. Am Montag ging es mir nicht gut, so dass ich zuhause geblieben bin. Meine Ärztin hat mich letztlich für die Woche krankgeschrieben und Erholung verordnet.

Das war wohl bitter nötig. Mein Körper hat wirklich viel Schlaf und Ruhe eingefordert. Ich bin viel auf dem Balkon in der Sonne gesessen, war spazieren und habe seit langer Zeit wieder Yoga-Übungen gemacht. Dazu lese ich gerade das Buch von Kate Carne „Die sieben Geheimnisse der Achtsamkeit. Wie Mindfulness im hektischen Alltag gelingt“. Wir werden sehen, was sich davon umsetzen lässt.

Gestern war ich dann auch aufnahmebereit für die Band der Woche: die Beastie Boys. Matthias hat netterweise wieder ein top Titelbild entworfen.

Als der Name aus meiner Losbox kam, hatte ich direkt das Lied „Sabotage“ (1994) im Ohr:

Der Songtext wurde inspiriert durch einen Toningenieur, der keine Geduld mehr mit dem langen Entstehungsprozess des Albums hatte. Das Lied wird übrigens ziemlich cool im Film Star Treck Beyond (2016) eingesetzt, um sich gegen einen feindlichen Angriff zu wehren.

Im Vergleich zum schrägen Sabotage-Video kommt das Video zu „An Open Letter To NYC“ (2004) ernster rüber. Auch hier sind die Jungs wieder unterwegs in der Stadt, ihrer Heimatstadt. Das Lied, bzw. das Album „To the 5 Boroughs“ wird als Liebeserklärung der Beastie Boys an New York gesehen.

Klamauk können sie allerdings auch sehr gut. Nachdem ich ja eher aus dem Rockbereich komme, freut mich das ulkige Video zu „No Sleep Till Brooklyn“ (1986). Es is mindestens eine so schöne Rap-Rock Kombination wie Aerosmith und Run DMC bei „Walk This Way“:

Der Song ist von ihrem 1986er Debütalbum „Licensed to Ill“. Das Gitarrensolo wird gespielt von Kerry King, dem Gitarristen von Slayer.

Eigentlich dachte ich, Motörhead beziehen sich mit ihrem Live-Albumtitel „No Sleep till Hammersmith“ auf das Beastie Boys Album. Tatsächlich ist es andersrum, denn die Motörhead-Platte kam 1981 heraus.

Begonnen haben die Beastie Boys 1978 als Hardcore Punkband unter dem Namen „The Young Aborigines“. Ihr Debütalbum sorgte für Aufsehen, denn es war ungewöhnlich, dass weiße Jungs Hip-Hop machten. 2012 starb Adam „MCA“ Yauch, einer der Gründer, mit nur 47 Jahren. Die Gruppe löste sich noch im selben Jahr auf.

 

2 Gedanken zu “KW 38 – Beastie Boys

Schreibe einen Kommentar zu Natali Haug Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.