Ich gestehe, die Band der Woche in den 90ern so gar nicht gemocht zu haben: Green Day. Wenn schon die Art von US-Punk-Rock, dann lagen mir damals eher The Offspring.

Das Album „Dookie“ brachte 1994 den Durchbruch für Green Day. Darauf waren Hits wie „When I come around“ oder „Basket Case“. 2021 bin ich noch immer kein großer Fan der Band. Ein Lied, das mir dennoch gut gefällt, ist „Good Riddance (Time Of Your Life):

Die Band gründete sich 1987 unter dem Namen „Sweet Children“. 1989 benannten sie sich um in „Green Day“. Was übrigens ein kalifornischer Slang-Begriff ist für einen langweiligen, mit Gras rauchen verbrachten Tag.

Ich grüble, was mich eigentlich an der Band bzw. ihrer Musik stört. Vielleicht ist es wirklich eine gewisse Langeweile und Traurigkeit, die ich in den Liedern wahrnehme.

2004 veröffentlichten sie das Album „American Idiot“. Das gleichnamige Titelstück ist ein schneller Punk-Song. Dagegen ist es wieder ein langsames Lied aus dem Album, das mir im Ohr geblieben ist: „Boulevard Of Broken Dreams“, hier live beim Reading Festival 2013.

Das Video zeigt ganz anschaulich, wie groß die Fanbase von Green Day noch immer ist.

2000 wäre es fast zum Bruch in der Band gekommen, denn sie waren gegenseitig unzufrieden mit ihren Leistungen. Sie haben daraufhin eine Therapie gemacht und dadurch mehr Verständnis füreinander entwickelt. Letztlich hat dies das Fortbestehen der Band ermöglicht. Das finde ich ganz beachtlich.

Bei der Recherche sind mir einige Cover-Stücke positiv aufgefallen. Etwa von 2007 „Working Class Hero“ von John Lennon.

Das Lied ist auf dem Album „Instant Karma. The Amnesty International Campaign To Save Dafur“ (2006).

2015 sind u.a. Ringo Starr und Green Day in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen worden. Ein guter Grund, um gemeinsam Musik zu machen. Green Day geben hier netterweise die Begleitband für Ringo Starr bei „Boys“:

2020, im Jahr der Pandemie, spielte Green Day Sänger Billie Joe Armstrong einige Cover-Songs ein. Hier ein Klassiker von den Bangles, zusammen mit Susanna Hoffs: „Manic Monday“.

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