Heute ist wieder so ein Tag an dem ich das Kätzchen vermisse. Im November 2020 mussten wir, nach nur 5 gemeinsamen Jahren, von Miki Abschied nehmen. Sie fehlt gerade an so einem eigentlich gemütlichen Samstag, wo Zeit wäre zum Spielen oder Kuscheln. Um die Zeit zu füllen habe ich dieses Jahr begonnen, mich wöchentlich mit einer anderen Band zu beschäftigen und darüber zu bloggen. KW 15 kommt musikalisch ruhiger daher, was gerade ganz gut zu meiner Stimmung passt.

Diese Woche stand eine Frau im Vordergrund: Alison Goldfrapp. Gemeinsam mit ihrem Duo-Partner Will Gregory bildet sie seit 1999 die Band Goldfrapp. Inzwischen haben sie sieben Alben mit elektronischer Musik veröffentlicht. Eine knappe Übersicht der Bandgeschichte gibt’s bei laut.de.

Die Stücke der Band sind teils sehr ruhig und zart, teils rhythmisch, sexy und tanzbar. Eigentlich eine ziemliche Bandbreite. Es empfiehlt auf jeden Fall, der Musik mit guten Kopfhörern zu lauschen.

Hier ist ein Fundstück, das einfach unglaublich britisch daherkommt, wie ein Monty Python Video und schon beim Zusehen happy macht:

Bei dem Versuch, die Musik von Goldfrapp zu beschreiben, kam mir Depeche Mode in den Sinn. Tatsächlich gibt es gemeinsame Veröffentlichung mit Depeche Mode Sänger Dave Gahan beim Stück „Ocean“ vom aktuellen Goldkrapp-Album „Silver Eye“ (2017). Die Verbindung passt sehr gut, finde ich. Die Stimmung ist völlig anders als beim ulkigen „Happiness“. So düster und hypnotisierend. Volume up!

Was vielleicht auch als Vergleich passt, ist die Musik von „Moloko“ oder „Röyksöpp„.

Eines der ersten Stücke, an das ich mich von Goldfrapp erinnere, ist „Utopia“ vom 2000er Debüt-Album „Felt Mountain“. Das ganze Album ist sanft und unaufgeregt. Die Stimme von Alison ist klar und der Gesang wirkt ganz leicht.

Bis zu dieser Woche wusste ich nicht, dass sie so viele kreative Musikvideos gemacht haben. Hier gibt’s die ganze Sammlung bei Youtube. Alle bis ins Detail perfekt produziert und mit künstlerischen, originellen Ideen.

Aber auch bei Live-Auftritten machen sie eine gute Figur. Hier ein Video vom Glastonbury Festival 2014:

„Strict Machine“ ist eines der tanzbaren Stücke vom 2. Album „Black Cherry“ (2003). Darauf gibt es auch das Stück „Train“, was sich für mich ehrlich gesagt ziemlich ähnlich anhört. Aber eben auch ähnlich gut!

 

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