Ablenkung durch die Arbeit

Diese Woche war so von der Arbeit geprägt, dass ich mich kaum auf die aktuelle Band einlassen konnte. Stattdessen habe ich mich mit Methoden beschäftigt, wie wir im Team unsere Arbeitsabläufe verbessern können. Konkret, wie wir einen besseren Überblick bekommen, welche Aufgaben „herumschwirren“, wer gerade was macht, was davon eigentlich welche Priorität hat. Tatsächlich haben wir kurzerhand am Montag begonnen, ein Kanban-Board im Büro einzurichten.

Das hat richtig Spaß gemacht und viel zum Austausch mit anderen Abteilungen geführt, die auch neue Methoden testen oder schon eine Weile nutzen. Zum Ende der Woche war ich soweit, das Board mit festen Zeitfenstern in meinem Outlook Kalender zu kombinieren. Das könnte wirklich helfen, weniger in Stress zu geraten und auch genauer sagen zu können, warum man gerade für eine neue Sache keine Zeit hat.

Die Band der Woche

Doch zum eigentlichen Thema: die Band diese Woche war SAGA. Fun Fact am Rande: Kurz bevor ich das Los am Montag aus meiner Box gezogen hatte, lief ihr Hit „Wind him up“ (1981) im Radio:

Das Lied ist ehrlich gesagt das einzige, welches ich von ihnen kannte. In „Wind him up“ geht es um Aldo, einen Spieler am Roulette Tisch, der von seiner Sucht ganz gefangen ist und wie aufgedreht neue Einsätze macht.

Das hat mich an „Der Spieler“ von Achim Reichel erinnert, das interessanterweise aus dem selben Jahr stammt. Auch hier kann es der Spieler nicht lassen:

Zurück zu SAGA: die Band hat sich 1977 gegründet, stammt aus Kanada und ist dem Progressive Rock oder, wie Wikipedia sagt, dem Neo Prog zuzuordnen. Sie hat viele Alben veröffentlich und besteht noch heute.

Ursprünglich dachte ich, SAGA wären rockiger, vielleicht sogar eine Metal-Band, ähnlich im Stil wie Blind Guardian. Mag sein, dass sie eher Wegbereiter waren für Progressive Metal Bands. So richtig spannend finde ich sie nicht. Sie erinnern mich etwas an Marillion, die ich auch nur häppchenweise hören kann.

Ein weiterer SAGA Song aus dem Jahr 1978, den ich ganz einprägsam fand, ist „Humble Stance.“ Hier live gespielt und auf dem 2018-er Album „So good so far- Live at Rock of Ages“ erschienen:

Bei der Recherche, welche Bands stilistisch mit SAGA vergleichbar wären, bin ich auf Rush gestoßen. Sie kommen ebenfalls aus Kanada und hatten – auch 1981 – den Hit „Tom Sawyer“ veröffentlicht.

Klingt für mich etwas munterer und kurzweiliger als Saga. Vor allem der Bass ist ziemlich cool:

 

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