Alles neu macht der Mai

Ein Milan über einem Baumwipfel

Nun bin ich seit Mai im Schwabenländle und wollte längst die Website aktualisiert haben. Aber ach, die Zeit fliegt dahin. Dabei gibt es diverse Ideen, über was ich künftig gern schreiben würde und welche Projekte hübsch dokumentiert werden könnten.

Somit also zumindest eine Ankündigung, damit sich niemand wundert: die Keramikwerkstatt-Webseite wird sich in den kommenden Wochen wieder in meinen privaten Internetauftritt verwandeln. Wobei es die Töpferei als Thema sicher immer mal wieder geben wird. Auch der Online-Shop bei DaWanda wird wieder mit Handgemachtem befüllt. Alles eben zu seiner Zeit.

Aus dem Ofen…

 

Getrocknet, einen Schrühbrand durchlaufen und …tataa:  fertig ist die Laube, äh, der Teller. Unterwegs hat sich die ursprünglich noch im Ton gebundene Feuchtigkeit verabschiedet, so das das Stückk gut 10 % geschrumpft ist.

Teller, Teller, Teller…

Es muss nicht immer alles himmelwärts streben, auch die ebene Fläche hat ihre Reize. Könnte man philosophieren, dabei sollen aus den Tonkugeln hier einfach nur Teller werden. So profan, aber sind ja auch noch nicht fertig.

Hier trocknen die Schätzchen, bevor sie endlich in den Schrühbrand können. Noch sind sie sehr zerbrechlich, also immer schön sachte. Wie’s weiter geht mit den Tellern, gibts in den nächsten Einträgen zu lesen.

Sheep in progress

Gerade tanzen zwei Schafe in der Werkstatt Ringelrein. Sie tun das nicht direkt aus Übermut, eher aus absolut planvollem Vorgehen.

Denn ich versuche momentan, eine Ofenladung voller Figuren und Objekte zu ersinnen, die im Einbrandverfahren entstehen sollen. Die also nicht, wie bei etwa einer glasierten Tasse, erst einen Schrühbrand und danach einen Glasurbrand durchlaufen.

Um nicht übermäßig Energie zu verschwenden, will ich dazu den Ofen gut voll packen. Was somit zu keramischen Puzzlespielen auf den Abmessungen der Ofenplatten führt. Hoffentlich bleibt dann auch alles heil…