Wieder ist eine Woche vorbei. Es war abwechselnd warm und regenreich. Im Garten sind sämtliche Tomatenpflanzen eingegangen. Vermutlich von der Braunfäule dahingerafft. Ein trauriger Anblick, auch in den Nachbargärten. So viel Mühe ging da rein, die Pflänzchen aus Saatgut zu ziehen und durch das kalte Frühjahr zu bringen. Jetzt hingen schon die ersten Früchte dran.

Die Band der Woche ist die US-amerikanische Band Soundgarden aus Seattle.

Leider hatte ich kaum Muse, mich auf sie einzulassen. Immerhin habe ich sie gestern über Kopfhörer im Garten gehört um den schrecklichen Volksmusik-Soundcheck vom Kleingarten-Sommerfest zu übertönen.

Bekannt ist Soundgarden vor allem durch das Stück „Black Hole Sun“ vom 1994er Album „Superunknown“:

Ein Stück, das ich noch nicht kannte, das mir aber gut gefällt, ist „Fell On Black Days“ vom selben Album:

Es versetzt mich zurück in die 90er, die große Zeit der Grunge-Bands, zu denen auch Soundgarden zählten. Da gab es außerdem Pearl Jam, die Stone Temple Pilots oder Alice in Chains. Ganz groß waren natürlich Nirvana. Der Tod von Sänger Kurt Cobain 1994 hat uns zu Schulzeiten ziemlich schockiert.

Soundgarden wurde 1984 gegründet. 1997 löste sich die Band für einige Jahre auf und ihre Mitglieder gingen eigene Wege. Ganz spannende finde ich die gemeinsamen Projekte, die immer wieder Musiker unterschiedlicher Bands zusammenführten.

So fanden sich zum Beispiel bei der Band Audioslave die Instrumentalisten der Band Rage Against The Machine mit Chris Cornell als Sänger zusammen. Ziemlich cool ist der Audioslave-Song: „Show Me How To Live“. Allein schon wegen des Videos mit US-Car Verfolgungsjagd à la „Ein ausgekochtes Schlitzohr“.

Zwischen 1990 und ’92 gab es die Supergroup „Temple Of The Dog“ mit Eddie Vetter (Pearl Jam) und Chris Cornell (Soundgarden) als Sänger. Schön, die beiden markanten Stimmen zusammen in einem Lied zu hören:

Soundgarden fanden 2010 wieder zusammen. Sie brachten 2012 mit „King Animal“ noch ein Studioalbum heraus. Tragischerweise nahm sich Cornell 2017 das Leben, was zur endgültige Auflösung der Band führte.

Der Bandname Soundgarden bezieht sich übrigens auf eine Klangskulptur in einem Park in Seattle. Der Ort wurde zu einer Gedenkstätte für den verstorbenen Musiker.

 

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