Am 4. Januar startete mein Projekt #52Bands. Gleich die erste, die ich aus der Los-Box gezogen habe, war ein Schwergewicht: Deep Purple.

Momentan hört Matthias recht viel Progressive Rock, so traf mich das Ergebnis nicht unvorbereitet. Stücke wie „Smoke on the Water“ oder „Child in Time“ kannte ich schon lange. In den letzten Jahren kamen dazu z.B. „Speed King“, „Burn“, „Perfect Stranges“ oder „Hallelujah“. Auf jeden Fall Musik, die ich gerne mag und bei der das Entdecken viel Freude bereitet hat. Dabei war klar, eine Band, die seit 1968 bis heute existiert lässt sich nicht in einer Woche erfassen. Es gibt einfach so viele Alben, Stücke und Besetzungswechsel.

Und was hörst Du so?

Ein sehr schöner Nebeneffekt meiner persönlichen Recherche war, mit Kolleginnen und Kollegen auf der Arbeit über Musik zu sprechen. Ich habe sie gefragt, ob sie Stücke von Deep Purple kennen oder vielleicht sogar ein Lieblingslied haben. Viele wussten tatsächlich nichts zu nennen! Das hat mich verblüfft. Zumindest „Smoke on the water“ dachte ich, kennt doch jedeR. Sie wiederum waren überrascht von meinem Projekt, aber durchaus interessiert. Wir werden wohl zusammen viel lernen. Die Fragerunden gehen in den nächsten Wochen weiter.

Eine Erkenntnis, die ich mitnehme ist z. B., wie unterschiedlich Hörgewohnheiten sein können: wer hört komplette Alben, wer nur einzelne Lieder oder stellt sich Playlists zusammen. Wer hört über das Handy oder noch altmodisch CDs? Ich bediene mich bei Spotify, bei YouTube oder unserer großen Musiksammlung daheim.

Hörtipps austauschen

Später kamen zu meiner großen Erleichterung einige richtige Antworten und sogar Hörtipps. So habe ich das Album „Argus“ (1972) von der 1969 gegründeten Band Wishbone Ash gehört und bin ganz angetan.

Heute habe ich von Deep Purple die beiden Alben „Infinite“ (2017) und „Woosh!“ (2020) gehört. Mein Eindruck war, dass im Vergleich zu den alten Liedern der Gesang aktuell sehr im Vordergrund steht. Sie klingen für mich mehr nach Blues Rock als Prog-Rock Alben. Bisher ist mir kein Stück besonders im Ohr geblieben. Da braucht es vielleicht mehr Hör-Durchgänge.

Mir gefallen die älteren Sachen, zum Beispiel vom Album „Deep Purple in Rock“ (1970) oder „Perfect Strangers“ (1984). Da ist der Gesang ein Instrument unter vielen und nimmt weniger Raum ein.

Eine Zeitreise in die 70-er und 80-er

Mir hat dieses Video von der Gesanglehrerin Beth Roars gut gefallen. Sie erklärt darin, was den besonderen Stil von Deep Purple ausmacht:

„Child in Time“ ist ein richtig langes Lied und voller kleiner Details, wie Tempowechsel oder verschiedenen Gesangstechniken.

Eins meiner Lieblingsstücke ist „Perfect Strangers“.

Ein Gedanke zu „KW 1 – Deep Purple

  1. Eine tolle Band, bei der es sich auch lohnt sie live zu erleben.

    Ich habe einen Drumstick vom Drummer von Deep Purple. Den hat er nach einem Konzert in Leipzig ins Publikum geworfen und ich hatte Glück ihn zu fangen.

    Und auch wenn Woosh ganz anders klingt, es ist doch sehr respektabel was die alten Herren heute noch so abliefern. Da kann sich manch andere Band eine Scheibe von abschneiden.

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