Im April war ich mit meinem Vater im Urlaub in Irland. Zwei Wochen in der Natur, bei guter Seeluft und mit vielen Spaziergängen am Strand. An einem Schlechtwettertag mit heftigem Sturm habe ich ein Buch begonnen, das mich ziemlich gefesselt hat: „Der Seewolf“ von Jack London.

Bisher hatte ich noch nichts von diesem Autor gelesen und kenne auch die Verfilmung dieses Romans nicht. Naja, die Szene mit der Kartoffel kannte ich vorher aus Erzählungen. Was mich an der Lektüre fasziniert hat, war die Verbindung von ganz praktischen und offenbar fundierten Kenntnissen der Seefahrt, bzw. der Beherrschung eines großen Segelschiffes, mit Themen aus der Philosophie und der Literatur. Dieses Zusammentreffen von Charakteren, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Die schiere Brutalität und die auf die Spitze getriebene Kultiviertheit, die miteinander einen Umgang finden müssen. Erinnert hat es mich durchaus an Melvilles „Moby Dick“.

Eine Leseempfehlung!

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