Limburg und Schopflocher Moor

So eine Pause tut auch beim Bloggen gut. Die wöchentlichen Einträge werde ich wahrscheinlich nicht wieder aufnehmen, doch es passiert trotzdem immer wieder was, worüber ich Lust habe zu schreiben. Also…

M. und ich waren Anfang August auf der Schwäbischen Alb. Los ging es mit einer Wanderung auf die Limburg bei Weilheim. Vom Wanderparkplatz „Friedhof Weinsteige“ (398m über NN) sind wir stetig aufwärts spaziert. Erst über einen Betonweg zwischen Obstwiesen, dann über einen Schotterweg.  Unterhalb der Spitze sieht es eher nach Wacholderheide aus, zwar karg, doch mit vielen blühenden und flatternden Schätzen.

Nächstes Mal will ich ein Bestimmungsbuch mitnehmen. Was ich einigermaßen zuordnen konnte ist der wilde Majoran und (vermutlich) eine Rosen-Malve.

Einen großen gelblichen Falter haben wir gesehen, ich glaube, es war ein Schwalbenschwanz. Von der ehemaligen Zähringer-Burg ist so gut wie nichts mehr zu sehen, dafür ist hat man dort oben von 598 m über NN eine ziemlich tolle Aussicht. Da der Berg vulkanischen Ursprungs ist und als einzelne Erhöhung auf der Ebene steht, zudem eine Aussicht nach allen Seiten. Ganz kahl ist die Spitze dennoch nicht, ein paar Linden spenden Schatten. Und auf dem Rückweg haben wir ein paar Ziegen zugewinkt.

Wieder am Auto beschließen wir, dass ein Mittagessen jetzt gut täte. Also fahren wir auf schlängelnden Wegen die Alb hinauf und – auf gut Glück – zum Otto Hoffmeister Haus, das jetzt Landgasthof und Hotel „Albengel“ heißt. Das Gebäude, der Biergarten und die Lage hätten echt viel Potential. Unser Besuch war jedoch eher enttäuschend. Das auf der Website angegebene vegetarische Gericht auf der Speisekarte gab es nicht. Das Essen war letztlich ok, allerdings kam meines erst als M. schon fertig war. Obwohl nicht viel los war, schien die Bedienung ziemlich überfordert. Dazu stand irritierend viel eingestaubter Kitsch herum.

Versöhnlich war dagegen der anschließende Spaziergang über den Bohlenweg durch die Torfgrube des Schopflocher Moors, das direkt hinter dem Grundstück beginnt. Die gute Luft, die Blumen und die weite Natur sind für Städter – die wir gerade eben leider sind – eine echte Wohltat.

Sehr putzig waren auch die Schottischen Hochlandrinder mit ihren Kälbchen.

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