Vor einiger Zeit habe ich ein Rauchbrand-Seminar bei der Leipziger Gefäßgestalterin Marie Helbig besucht, von dem ich schon längst berichten wollte. Der genaue Titel lautete „Pinchen, Polieren, Rauchbrand“. Neben dem eigentlichen Brand ging es also auch um Techniken zur Herstellung von Gefäßen.

Zunächst haben wir mit dem Pinchen, einer Fortführung der Daumen-Druck-Technik, Gefäße hergestellt. Wirklich erstaunlich, wie gleichmäßig sich runde Formen herstellen lassen – und das ganz ohne Töpferscheibe.

Die Oberflächen dieser Gegenstande wurden anschließend weiter bearbeitet, geschliffen und letztlich poliert, bis sie eine glänzend Oberfläche hatten. Auch das, eine ganz neue Erfahrung: dass Ton ohne Glasur und noch ungebrannt so glatt werden kann.

Dann kam der Brand selbst. Nachdem sie im Elektroofen einmal vorgebrannt waren, haben wir die Gefäße für den Brand vorbereitet und letztlich die Rauchbrandstelle mit ihnen bestückt. Feuer und Rauch taten ein Übriges…

Ein sehr schönes, lehrreiches Seminar, das Spaß gemacht und vor allem die Experimentierfreude sehr geschürt hat. Danke, Marie!

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