Archiv für das Tag 'Web'

Auf ins Jahr 2010

Natali 6. Januar 2010

Liebe_Giessen

Ihr Leute, ich wünsche Euch ein gutes neues Jahr mit viel Energie für alle Eure Vorhaben! Das Bild, mit dem “Liebe”-Schriftzug an einem Haus in Gießen, fand ich ganz passend für einen Ausblick auf das neue Jahr.

Die erste Hälfte des Vorjahres 2009 hatte ich zu viel mit dem Gegenteil zu kämpfen, einer dumpfen Wut im Bauch.  Ein absolut zerstörerisches Gefühl, von dem ich sehr froh bin, es hinter mir gelassen zu haben. In diese Zeit fiel auch der Amoklauf in Winnenden, der meinen Blick auf unseren Nachbarort und gleichzeitig auf das Internet erschüttert hat.  Für viele Freunde und Angehörige der Opfer wird es eine traurige Weihnachtszeit und kein freudiger Jahreswechsel gewesen sein.

Für mich ist wieder Ruhe eingekehrt und das Social Web, mit den vielen neuen Twitterbekanntschaften, ist auf eine seltsame Art und Weise zu einer zweiten Heimat geworden. Auch dank unseres regelmäßigen “Stammtisches”, der Stuttgarter pl0gbar.

In der nahen Zukunft sollen sich noch mehr die Dinge, Tätigkeiten und Menschen in meinem Leben tummeln, denen ich mit positiven Gedanken verbunden bin. Das ist mein Wunsch für 2010. Mit der Kommune Waltershausen scheinen Zellmi und ich einen Ort gefunden zu haben, an dem sich viel von unseren Träumen verwirklichen lässt. Wir wollen uns auf das Abenteuer einlassen und sind beide schon sehr neugierig. Vielleicht wird es nichts und wir kehren auf einen “herkömmlichen” Pfad zurück. Aber das glaube ich eigentlich nicht. So oder so ist es toll, ein Ziel zu haben und Silvester in Waltershausen war wunderschön.

Mein erstes Barcamp

Natali 17. September 2009

bcs2-logo

Am 12. u. 13. September 09 fand im Literaturhaus das Barcamp Stuttgart 2 statt. Eine Veranstaltung mit etwa 200 Leuten rund um das Thema Web, IT, Medien. Nachdem Matthias nun schon auf mehreren dieser Events war und immer begeistert davon berichtet hat, wollte ich die Gelegenheit dieses “Heimspiels” nutzen und mir die Sache auch endlich selbst ansehen.

Voller Einsatz ist gefragt

Das Besondere an der Veranstaltungsform Barcamp – im Vergleich zu ähnlichen Konferenzen – ist, dass es inhaltlich von den TeilnehmerInnen an Ort und Stelle selbst organisiert wird. Das bedeutet, jede/r hat die Möglichkeit, eine oder mehrere Sessions selbst zu halten. Es gibt zwar Vorüberlegungen und Themenwünsche, die im Vorfeld geäußert werden können, doch die endgültige Festlegung der einzelnen Sessions (man könnte sie auch Präsentationen/Workshops od. Diskussionen nennen) findet erst am Tag der Veranstaltung statt. Das hat den Vorteil, dass sehr flexibel abgewogen werden kann, wo das Interesse der Anwesenden liegt und entsprechend noch Änderungen vorgenommen werden können. Etwa, indem der oder die Präsentierende einen Schwerpunkt für Anfänger od. Fortgeschrittene setzt.

Frauen im Web

Als Vorbereitung hatte ich ein wenig im Netz nach Berichten über bisherige Barcamps gestöbert und bin v.a. im Bezug auf das vorangegangene in Stuttgart auf eine Diskussion um die niederige Beteiligung von Frauen gestoßen. Ein Thema, bei dem ich als EMMA-Leserin natürlich hellhörig  werde. Denn zum einen finde ich die Vorstellung, plötzlich Henne im Korb zu sein und damit besonders durch meine Geschlechtszugehörigkeit aufzufallen, persönlich nicht wirklich reizvoll. Zum anderen erscheint es mir wichtig für ein friedliches Miteinander, dass die Geschlechter in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen möglichst zu gleichen Teilen vertreten sind. Also z.B. Frauen in IT Berufen ebenso wie Männer als Kindergärtner.

An diesem Septemberwochenende war der Anteil zwar noch weit von 50 % entfernt, doch mussten sich die anwesenden Frauen nicht als Exotinnen fühlen. Vielleicht hat dabei auch die persönliche Einladung an die Damenwelt auf der Mixxt-Organisationsseite des Barcamps geholfen.

Wo sind die Piratinnen?

Ganz aktuell war im Zusammenhang von Frauen u. Web die niedrige Anzahl von Frauen in der Piratenpartei ein Thema in mehreren Blogs, die sich mit Genderthemen beschäftigen. Exemplarisch sei der Beitrag “Kann eine Feministin Piraten wählen” von Antje Schrupp genannt. In den Kommentaren dazu, ging es teilweise sehr hitzig zu. Die Frage birgt also wirklich Stoff zu Diskussion und ist mit einem kurzen “Wo ist denn das Problem? Frauen sollen doch einfach mitmachen,” nicht so leicht beendet. Sowohl was Barcamps, die Piratenpartei als auch grundsätzlich die Aktivität im Netz – oder Web 2.0  wie wir es heute nennen – betrifft.

Die Ursachen, worin dieses Ungleichgewicht gründet und wie es sich beheben lässt, sind vielfältig. Eine Schwierigkeit ist die Scheu vieler Frauen, öffentlich in Erscheinung zu treten und damit evtl. verbal wie auch physisch angreifbar zu werden. Ungeachtet dessen ob eine tatsächliche Gefahr irgendeiner Form besteht. Wenig hilfreich ist es daher, dass vor dem Gespräch über Verbesserungen oft das Bewusstsein dafür geschaffen werden muss, dass überhaupt Handlungsbedarf besteht.

Insofern hat es mich sehr gefreut, dass Paula, Nina und ich uns recht spontan zu einer Session zum Thema “Frauen im Web” gefunden haben. Die übrigens nicht als “Dating-Session” endete, wie ein Twitterer vermutete – oder vielleicht hoffte… Die Diskussion verlief erstaunlich freundlich und interessiert. Es stellte sich heraus, dass auch die männlichen Teilnehmer über direkte Kontakte vom Barcamp erfahren u. zur Teilnahme ermutigt wurden. Insofern finde ich den Vorschlag aus der Runde sehr positiv, dass die Teilnehmenden Patenschaften übernehmen um “Neulinge” einzuladen. Zumal Barcamps keinen Eintritt kosten und die begehrten Plätze schnell voll sind. Eine/n InsiderIn zur Seite zu haben, ist also mehr als hilfreich.

Von wegen rechtsfreier Raum…

Auf dem Stuttgarter Barcamp hatte ich mich mit einer Frau unterhalten, die ausdrücklich nicht im Netz in Erscheinung treten möchte, etwa auf Fotos. Ein schwieriges Unterfangen, denn bei einem Barcamp, so auch in Stuttgart, wird sehr viel gefilmt und fotografiert, entsprechend auch getwittert, gestreamt und berichtet. Es besteht im Prinzip ein Konsens unter den TeilnehmerInnen, sich bei der Veranstaltung im öffentlichen Raum zu bewegen, der sich in diesem Fall auch stark auf das Netz ausgedeht hat. Hier treffen Meinungsfreiheit und allgemeines Persönlichkeitsrecht aufeinander.

In der Diskussion in den Medien, v.a. wenn es um das Thema Netzsperren und Kinderpornographie geht, heißt es gerne, das Netz darf kein rechtsfreier Raum sein. Bemerkenswert und irgendwie auch beruhigend, fand ich daher die Session am Samstag zum Thema “Userbewertungen und Recht” von RA Dr. Carsten Ulbricht. Er hat sehr gut verdeutlicht, dass die Vorstellung vom Netz als rechtsfreien und daher höchst unsicheren Raum, schlicht nicht zutrifft. Auch für das Handeln im Web gibt es bestehende Gesetzte, wobei es sicher hilfreich ist, einen Rechtsbeistand zu haben, der sich in der Materie auskennt – wie in jedem Spezialgebiet.

Danke!

Fazit: Mir hat das Barcamp Stuttgart 2 sehr gut gefallen. Großes Lob an das Organisationsteam, die TeilnehmerInnen und Mitwirkenden! Und dank der charmanten Losfee (Zellmi) hab ich sogar eine Flasche grünen Likör gewonnen…

Die Seite für das Barcamp Stuttgart 3 im nächsten Jahr gibt es übrigens auch schon bei Mixxt.

To do: Aufschieben mit Mehrwert

Natali 13. August 2009

Buch Dinge geregelt kriegen

Ist es eigentlich verwerflich, ein Buch mit dem Titel “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” zu lesen? Schließlich gibt man damit zu, eben jene Selbstdisziplin eventuell vermissen zu lassen.

Szenebekannt ist der im Oktober 2008 erschienene Titel von Kathrin Passig und Sascha Lobo jedenfalls. Eines Tages stand er bei uns im Regal (eine Leihgabe) und die Neugierde meinerseits war groß. Also geschnappt und kürzlich mit viel Schmunzelei die Lektüre beendet. Zum Interesse trug u.a. bei, dass ich zuvor von der Getting things done Methode gehört hatte, die mir jedoch recht aufwendig erschien. Das Passig/Lobo-Machwerk versprach, auch den inneren Schweinehund zu berücksichtigen.

Von LOBOs lernen

Dass ich zum Ratgeber griff, geschah nicht aus einer Notsituation heraus. In der Regel bekomme ich das mit der Selbstorganisation zu meiner eigenen und zur Zufriedenheit andere gut hin. Anderenfalls wäre die Magisterarbeit noch heute ein Fragment. Ich arbeite gerne  mit To-do-Listen und bin eher einen Tag vor als einen Tag nach der Deadline fertig. Um mit einem Begriff des Buches zu sprechen, ich sehe mich nicht als eindeutigen LOBO - einen Menschen mit einem Lifestyle Of Bad Organisation.

Manchen Vorschläge kann ich daher so gar nicht folgen. Etwa, Post einfach liegen zu lassen, sofern man sich nicht zum Öffnen durchringen kann. Wichtige Mitteilungen würden eh weitere Schreiben nach sich ziehen. Ein Gedanke, der mir Unwohlsein verursacht.

Was ich dagegen super fand und gerne im Alltag erproben will, ist das clevere Prokrastinieren, also Aufschieben. Denn während wir unliebsame Dinge nicht tun, stecken wir oft sehr viel Zeit und Energie in andere Tätigkeiten. Werden diese richtig gewählt, bekommt man tatsächlich eine ganze Menge hin. Dem zugrunde liegt die Idee, dass es für Aufgaben einen idealen Moment gibt, in dem sie ganz leicht von der Hand gehen. Diesen gilt es zu finden.

Wobei natürlich darin auch die Gefahr liegt, dass der perfekte Zeitpunkt nie eintritt. Eine Chance wiederum, sich mit den positiven Aspekten des Scheiterns einer Aufgabe auseinander zu setzen. Statt sich ewig an etwas zu quälen, hilft es sicher ab und an den Kopf zu heben und sich zu fragen, was mache ich hier eigentlich? Ist das überhaupt notwendig oder ginge es auch anders?

Girl Geek Dinner in Stuttgart

Natali 29. Juli 2009

Am 23. Juli fand in Stuttgart ein Girl Geek Dinner statt.  Eine Veranstaltung, für die ich hier gerne etwas werben will, denn der Abend an sich und das Konzept dahinter haben mir gut gefallen. Danke also an die Organisatorin Nicole Simon. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich im Zusammenhang mit der re:publica 09 , bei der mein Freund im April war, zum ersten Mal von dieser Eventidee gehört.

Was ist das denn?

Sinn des Girl Geek Dinners ist es, Frauen mit Interesse für Medien/Web/Technik einen unkomplizierten Rahmen zum Gedanken- und Kontaktaustausch zu geben. Männer sind dabei nicht ausgeschlossen, sie müssen allerdings von einer Frau eingeladen sein. So ist eine mindestens 50-prozentige Frauenquote garantiert.

Die teilnehmenden Girls sind nicht wirklich nur junge Mädchen, sondern laut der “Girl Geek Dinner Deutschland“- Seite zwischen 20 und 40 Jahren. Der Begriff “Dinner” ist aus dem englischen Original übernommen und lässt den falschen Eindruck entstehen, es handele sich um eine schicke Kostümveranstaltung. Wer mochte, konnte sich an diesem Abend im Mash etwas zu essen bestellen, doch für den lockeren Autausch war es gerade gut, keine “Sitzveranstaltung” zu haben. Auf die Art bildeten sich drinnen und draußen immer wieder neue Gesprächsgrüppchen.

Bei Treffen mit neuen Leuten versäume ich es regelmäßig, Kontaktdaten auszutauschen. Manchmal fallen mir nicht einmal mehr die Namen ein, obwohl ich die Person sympathisch fand.  In diesem Zusammenhang ist mir der Sinn einer vorherigen Anmeldung über Xing positiv aufgefallen. Denn so ließ sich im Nachhinein leicht ein Gesicht wiederfinden und, bei Interesse, ein Gespräch fortsetzen. Ich gebe zu, zwar schon eine ganze Weile bei Xing angemeldet zu sein, aber bisher kaum einen Nutzen aus dem Netzwerk gezogen zu haben.

Einen weiteren Bericht über das Stuttgarter GGD gibt’s übrigens auch im Blog von Henning Schürig

Aber warum denn eigentlich so eine Frauenveranstaltung?

Ist das denn nötig? – Ja, ist es! Die Berichte über die ansonsten niedrige Frauenquote bei Treffen wie BarCamps machen es deutlich. Bemerkenswert fand ich den Artikel und die Diskussion in den Kommentaren bei “miradlo bloggt”, in welchem Gründe für die Abwesenheit der Frauen und Maßnahmen dagegen angesprochen wurden.

Es gibt Frauen, die sich für diese Themen interessieren, damit ihr Geld verdienen. Diese dürfen gerne öfter sichtbar werden. Und das nicht nur als Exotinnen in einer scheinbaren Männerdomäne.

Auch wenn es vielen so scheint, als sei die Gleichberechtigung der Geschlechter heute weitgehend umgesetzt, so ist es nicht. Jede Generation muss sich ihre Freiheit erneut erkämpfen. Oft sind es bewusste oder unbewusste Rollenbilder, die uns und unsere Mitmenschen einschränken: “Das ist typisch Frau/Mann”,  “Das wirkt unmännlich/unweiblich”…

Gesellschaftliche Wahrnehmung ist ein Punkt, Gelegenheit zur Netzwerkbildung und zum Erfahrungsaustausch ein anderer. Vielleicht können Veranstaltungen wie das Girl Geek Dinner dazu führen, ein “Wir-Gefühl” auszubilden: Wir Frauen können auch mit Computern und dem ganzen Kram umgehen. Es ist für uns total normal und macht sogar Spaß!

Ausblick

Am 12.-13. September 09 steht das “Barcamp 2 Stuttgart” an. Zwar bin ich wegen einer Terminüberschneidung noch nicht sicher dabei, aber falls doch, wäre es wunderbar dort mehr weibliche Teilnehmer zu sehen als üblich.

Wer also eine konkrete Idee hat, wie sich dies umsetzen lässt, kann gerne einen Kommentar hinterlassen oder mir eine Nachricht schreiben, zum Beispiel via Twitter.

Wortkunst – ein (irisches) Wordle

Natali 28. März 2009

wordle

Das Internet ist doch was für Spielkinder… Hab mich eben auf www.wordle.net vergnügt und ein Gedicht von William Butler Yeats zerlegen lassen. Das Ergebnis ist oben zu sehen.

Wer das Gedicht “The Hosting of the Sidhe” in seiner eigentlichen Form nachlesen möchte, bitte hier entlang.

Knocknare, der in dem Gedicht erwähnte Berg, liegt im irischen County Sligo. Ich verbinde mit der Gegend viele schöne Erlebnisse und Erinnerungen an gute Freunde dort. Auf der Spitze des Berges ist ein weithin sichtbarer Grabhügel, der der Sage nach die letzte Ruhestätte von Königin Maeve ist. Knocknarea und der markante Tafelberg Ben Bulben sind zwei sehr prägende Landmarken für die Gegend. Unterhalb von Ben Bulben, im Örtchen Drumcliffe findet sich auch das Grab von Yeats.

Eben entdeckt: The Sligo Craft Trail - eine Übersicht der Künstler & Kunsthandwerker in Sligo.

Der Amoklauf von Winnenden, Twitter, die Presse & eine Tontaube

Natali 17. März 2009

twitter

An diesem 11. März 2009, dem vergangenen Mittwoch, sind Dinge geschehen, die das Leben vieler Menschen von einem Moment auf den anderen völlig aus der Bahn warfen. 16 Leben wurden ausgelöscht. Ein mit dem menschlichen Verstand kaum fassbares Ereignis. Ohne Zweifel werden die Bürger von Winnenden, die Angehörigen der Opfer und die vielen Helfer noch lange Zeit für die Verarbeitung des Erlebten benötigen.

In der Zwischenzeit scheint mein Twitter-Username „Tontaube” und teils auch mein richtiger Name durch sämtliche europäischen Medien gegeistert zu sein. Was für ein seltsame Situation für jemanden, der nur ungern im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

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“Feinripp in der Krise” (hr2, der Tag)

Natali 8. März 2009

feinripp

Bin mal wieder über ein Stöckchen gestolpert. Die Antworten zu den Fragen ergeben sich dabei aus den geshuffelten Titeln auf meinem mp3 Spieler. Sehr kurzweiliger Spaß und dabei fast so misteriös wie Tarot-Karten legen. Passt gut ins Wochenenden, wo ich doch gestern “Gothica” angeschaut hab … grusel.  Die Anregung kam von @Yuki_Keylin via Twitter. Danke dafür!

RULES:
1. Put your iTunes, Windows Media Player, etc. on shuffle.
2. For each question, press the next button to get your answer.
3. YOU MUST WRITE THAT SONG NAME DOWN NO MATTER HOW SILLY IT SOUNDS.
4. Tag whoever you want including me
5. Title this note with the name of the last song in the sequence.

IF SOMEONE ASKS ‘ARE YOU OKAY’ YOU SAY…?
Bring it Back (Die Fantastischen 4)

HOW WOULD YOU DESCRIBE YOURSELF?
The Guns of Brixton (The Clash)

WHAT DO YOU DREAM ABOUT
Under the Boardwalk (The Drifters)

HOW DO YOU FEEL TODAY?
My father’s eyes (Eric Clapton)

WHAT DO YOU LOOK FOR IN A GUY/GIRL?
Stolen Season (The 69 Eyes)

WHAT IS YOUR LIFE’S PURPOSE?
We Care A Lot (Faith No More)

WHAT’S YOUR MOTTO?
Riders On The Storm (The Doors)

WHAT DO YOUR FRIENDS THINK OF YOU?
Irresistable Force (Bee Gees)

WHAT DO YOUR PARENTS THINK OF YOU?
The Sun Always Shines on TV (aha)

WHAT DO YOU THINK ABOUT VERY OFTEN?
Midlife Crisis (Faith No More)

WHAT DO YOU THINK ABOUT YOUR FIRST KISS?
I Heard It Through The Grapevine (Marvin Gaye)

WHAT DO YOU THINK OF YOUR BEST FRIEND?
Tourniquet (Evanescence)

WHAT IS YOUR LIFE STORY?
Devil In A Midnight Mass (Billy Talent)

WHAT DO YOU WANT TO BE WHEN YOU GROW UP?
Geboren (Die Fantastischen 4)

Kommt ein Stöckchen geflogen…

Natali 23. November 2008

Kaum ist man mal eine Weile blogtechnisch abwesend, wird einem schon Holz vor die Füße geschmissen. Da hat der Freund so ein digitales Stöckchen bekommen, das er nun an 8 Leute weitergeben soll. Darunter also auch ich.

Das Stöckchen ist die neumodische Art einen zu bitten, acht zufällige, dafür aber ungeschminkte Fakten über sich Preis zu geben. Nun denn:

  1. Schwimmen ist der einzige Sport, der mir wirklich Freude macht. Wahrscheinlich, weil man dabei nicht schwitzt und sich eher selten überlegen muss, wo man denn heute mal hinschwimmen könnte.
  2. Ich mag Tiere fast aller Art – außer Spinnen, die sind doof. Die tauchen oft völlig hinterhältig aus dem Nichts auf und ruinieren einem den kompletten Tag.
  3. Bin zwar aus der Kirche ausgetreten, aber für Ostern und Weihnachten kann ich mich trotzdem sehr begeistern: Plätzchen Backen, Basteln, Karten schreiben – das volle Programm. Bin halt ein Dekorier-Stier…
  4. Ich mag Earl Grey mit Milch. Kaffee eher nicht so. Höchstens mit Baileys.
  5. Bin im Sommer auf die Wolle gekommen und hab seitdem die totale Häkel-Phase: Mützen, Stulpen, Deckchen…
  6. Lesen kommt gerade etwas zu kurz. Aber Elke Heidenreich ist trotzdem eine Gute.
  7. Nächstes Jahr werde ich 30.  Muss ich mich dann erwachsen fühlen? Obwohl, hier in Schwaben zählt man ja bis mindestens 40 noch zu den “Junge Leut”.
  8. Ich kann mich manchmal einfach nicht entscheiden. Das spart beim Klamotten-Kauf oft ungemein Geld. Bevor ich nämlich die falschen Socken kaufe, lass ich es lieber ganz bleiben.

So, genug der Abgründe. Da ich keine 8 bloggenden Leute kenne, gebe ich mal ein Stöckchen an DaPhi, den Rest kann aufnehmen, wer möchte.

Mein Manga

Natali 17. August 2008

Das soll also jetzt ich sein?!

Gut, bei www.faceyourmanga.com gab es keine anderen Ohren. Das sei zur Entschuldigung meines Freundes, der der diesen Manga-Avatar von mir gebastelt hat, hier angemerkt.

Aber es gibt im Netz ja noch sooo viele andere Möglichkeiten, sich virtuelle Namen und Doppelgänger zuzulegen. Zu meinen Favoriten gehören u.a. der Hobbit Name Generator und der Test “Which superhero are you”.

Grüße

Lily Bleecker-Baggins of Fair Downs

So viel Natur…

Natali 9. April 2008

Hab mich eben in “Das wilde Gartenblog” eingelesen und kam ganz ins Schwelgen. Ist ein Bericht von einen wilden Berliner Garten – und leider auch dem Abschied davon. Da liebt jemand die Natur und die vielen verschiedenen Gewächse sehr. Selbst Grünzeug, das die energische Hausfrau wahrscheinlich als Unkraut herausgerupft hätte, wird hier gewürdigt. Sowas find ich viel schöner als die üblichen gebügelten Kleingartenanlagen am Ortsrand.

Link zu Das-wilde-GartenblogJede Pflanze ist doch irgenwie faszinierend. Und manche, wie unser Mini-Ginko oder mein Glanzkölbchen sind echte Kämpfernaturen. Da schaute gerade noch ein dünnes Stämmchen aus der Erde … und siehe da, irgendwann war doch wieder ein Blatt dran.

Wie schade, wenn Orte wie dieser wilde Garten in der Stadt verschwinden um “Nützlicherem” Platz zu machen. Irgendwann hätte ich auch gern so ein Plätzchen zum Werkeln und Staunen, was und wie das alles gedeiht. Immerhin, für den Moment tut’s auch ein Balkon mit etwas Grünzeug. Mit etwas Glück gibt’s in diesem Jahr Dahlien – im Kübel.