Archiv für das Tag 'Tiere'

Einfach genießen…

Natali 21. Juni 2010

Was für ein Clown von einer Katze! Auf jeden Fall ist sie mein großes Vorbild darin, das Leben einfach zu genießen.

Papiergezwitscher: Origami-Kraniche

Natali 1. April 2010

Vögel zählen unbestritten zu meinen Lieblingstieren. Einen Kranich zu falten stand schon länger auf meiner to-do-Liste. Nun habe ich mir endlich richtiges Origamipapier zugelegt und war erstaunt, wie einfach das doch geht. Natürlich blieb es nicht bei einem …

Für die richtigen Kniffe habe ich diese Anleitung verwendet. Bei Zzzebra gibt es auch eine, die sich allerdings leicht unterscheidet. Das Ergebnis sieht aber gleich aus. Außerdem findet sich dort die Geschichte des Mädchens Sadako, das nach dem Atombombenabwurf von Hiroshima an Leukämie erkrankte und dem das Kranichfalten Hoffnung gab.

Die Esslinger Wanderfalken

Natali 26. März 2010

Wenn es eine Stadt gibt, mit der ich Heimatgefühle verbinde, dann ist das Esslingen am Neckar. Hier, in der Unteren Beutau, nahe der Frauenkirche, habe ich meine Kindheit verbracht. In den kommenden Wochen werde ich ein weiteres Mal hinaus in “die Fremde” ziehen. Von Schwaben ins thüringische Waltershausen. Grund, auch vom hübschen Esslingen Abschied zu nehmen.

Aktuell beobachte ich mit Spannung das Geschehen hoch in der Stadtkirche St. Dionys. Diese ist an sich bereits ein markanter Anblick mit ihren beiden, durch eine überdachte Brücke verbundenen, Türmen. Nun brütet wieder ein Wanderfalkenpaar im von der Esslinger NABU-Gruppe eingerichteten Brutkasten. Im Blog der Esslinger Zeitung wird darüber regelmäßig berichtet.

Das Highlight ist aber sicher die Webcam mit Blick ins Nest!

Auch wenn die realen Besuche in der Stadt für mich demnächst komplizierter werden, bei den Falken schaue ich sicher ganz oft rein. Hoffentlich geht alles in diesem Jahr alles gut mit den Jungen.

Schafskrimi: “Glennkill” von Leonie Swann

Natali 27. Oktober 2009

Schafzeichnung

“Elsterngeschwätz. Windgeheul. Lämmergefasel. Magst du mitkommen in die Nacht, in die du nicht mitkommen wolltest? Eine Geschichte?” - Und was für eine Geschichte! Glennkill aus dem Jahr 2005 ist sicher eher leichte Unterhaltung, aber mit so ungewöhnlichem Blickwinkel, dass dieses Buch eine echte Freude war.

Ich lese sehr selten Krimis und bin daher im Aufspüren von Mördern nicht viel geübter als die kleine Herde. Vielleicht war es deshalb so angenehm, sich einfach von den Schafsgedanken treiben zu lassen, zwischendurch immer wieder zu grasen und sich unter den irischen Wollträgern recht aufgehoben zu fühlen. Schön zu erleben, wie die deutsche Autorin mit dem englischen Pseudonym mit der Zeit einzelne Charaktere immer deutlicher zeichnet und diese trotzdem nicht zu menschlich wirken.

Was den Schafen in Glennkill an Wissen über das menschliche Leben fehlt, machen sie mit untrüglichen Sinneswahrnehmungen wett. So wittern sie etwa Angst oder Wut und kombinieren diese Eindrücke mal zu korrekten, mal zu etwas schrägen Feststellungen. “Wenn es ein Erinnerungsloch ist, müsste man es doch mit Erinnerungen stopfen können”, sagte Cordelia plötzlich. “Ein Erdloch stopft man doch auch mit Erde.” “Aber ein Rattenloch nicht mit Ratten”, sagte Cloud. Dieser Blick auf die Welt aus Schafsaugen ist Swann wunderbar gelungen und er macht sicher den Reiz des Krimis aus.

Freue mich jedenfalls schon wie eine Koboldkönigin auf den Nachfolger “Garou – ein Schaf-Thriller“, der am 8. Februar 2010 erscheint.

Da sitzen sie, die Vögelchen

Natali 15. Juli 2009

So als Nachtrag zum vorigen Artikel, hier noch ein paar von meinen gezeichneten Vögelchen.

Zeichne ‘nen Vogel

Natali 15. Juli 2009

DrawingTheMotmot

Ausschnitt einer Zeichnung von Debby Cotter Kaspari auf ihrem Blog "Drawing The Motmot"

**********************************

Nach langer Pinselabstinenz habe ich die Tage endlich wieder mit einigen kleinen Skizzen angefangen. Also Bilder aus einem Bestimmungsbuch für Vögel abgezeichnet und mit wasserlöslichen Farbstiften und Aquarellfarben ergänzt. Linien habe ich mit Bleistiften und Füller gezogen.

Keine Spontanmeisterwerke, aber das Malen und Zeichnen an sich war schön entspannend. Und das, obwohl das genaue Hinsehen und die Umsetzung auf dem Blatt eine Übung in Konzentration sind.

Am Abend bin ich im Netz über ein paar beeindruckend plastische (Vogel-)Zeichnungen der Künstlerin Debby Cotter Kaspari gestoßen. In ihrem Blog Drawing The Motmot hat sie einen Text mit dem bezeichnenden Titel “Draw a bird, own a bird” dem ich absolut zustimme. Mit dem Zeichnen prägt sich das Gesehene viel stärker ein. Und das schnelle Skizzieren eines sich bewegenden Objektes schult das Auge, die wesentlichen Merkmale zu erfassen.

In diesem Sinne: üben, üben, üben… Übrigens, Motmots werden auch als Sägeracken bezeichnet. Was für ein häßlicher Name für so aparte Vögel.

Buhu, der Uhu

Natali 6. Juli 2009

Eule

Zugegeben, er schaut griesgrämig drein, der dicke Eulerich. Nennen wir ihn einmal Buhu, den Uhu. Irgendwie muss er ja heißen. Er meint, er sei eher der intellektuelle Typ und fühlt sich dafür zu geblümt geraten. Mais, c’est la vie.  Jetzt ist er eben Pinky & Brain in einem. Solange er nicht plant, eines Tages die Weltherrschaft an sich zu reißen, darf er grummeln.

Schließlich wurde Buhu mit den besten Absichten ersonnen. Er basiert auf der LollyChops Anleitung für Abraham Owl, der sein “Aufwachsen” sehr niedlich selbst beschrieben hat. Buhu wird nicht mögen, dass ich das erzähle, aber in seinem tiefsten inneren hat der Eulenmann Daunenfedern aus einem alten Kopfkissen. So träumt er hoffentlich wenigstens gut. Nach dem Umfüllen sah es im Zimmer dafür aus wie nach einer Kissenschlacht.

Aber mal ehrlich, Eulen sind tolle Tiere. Allein dieser Blick, von weise bis unheimlich bis völlig ulkig. Eine, die das auch sehr schön einzufangen weiß, ist Ule aus der Töpferei Eulenton.

2005 war der Uhu Vogel des Jahres. Auf der zugehörigen Seite des NABU kann man sich den Ruf des Uhus anhören. Klingt doch schon wie ein “Buhu”.

Freilauf am Strand – Kinetische Skulpturen

Natali 2. September 2008

Also, das liegt mir jetzt seeehr am Herzen. Vor einiger Zeit kam in der 3sat Sendung Kulturzeit ein Bericht über den niederländischen Künstler Theo Jansen. Da bin ich vor Freude fast vom Sofa gesprungen! Hatte seine bewegten Skulpturen irgendwann in einem BMW-Werbespot gesehen und dann leider wieder die Spur verloren.

Jansen ist nicht nur Künstler sondern v.a. auch Physiker und baut aus einfachen Materialien gewaltige skelettartige Wesen, die sich durch Windkraft fortbewegen. Die Beharrlichkeit, die er in ihre Konstruktion steckt, ist absolut bewundernswert.

Allein die Fotos auf seiner Website www.strandbeest.com sind schilchtweg phantastisch. Die großen Kreaturen dann auch noch in Bewegung zu sehen ist einfach genial! Sie sehen aus wie eine Mischung aus Rieseninsekten und Dinosaurieren.

Nicht nur von den Ausmaßen her ist das für mich wirklich große Kunst. Da steckt viel Tüftelei und einfach auch Können dahinter, was einen sofort anspringt. Bin ein Fan…

Skulpturen von Axel Luther

Natali 2. März 2008

SchafskulpturAuf der Suche nach Drachen bin ich vor einiger Zeit über die Seite des freischaffenden Künstlers Axel Luther gestolpert. Vor allem seine Tierskulpturen in den verschiedenen Materialien haben mir gut gefallen. Sie sind in der Darstellung realistisch, aber nicht sklavisch genau. Alle haben einen starken Ausdruck, eine innere Spannung oder Bewegung inne.

Ich glaube, mir gefällt dieses Art Kunst, weil sie kein Stück eingebildet ist. Die Stücke passen sicher viel besser raus in die Natur als in ein schickes Museum.

Und ich finde es sehr spannend zu sehen, wie ein Künstler mit verschiedenen Werkstoffen experimentiert. Mehr dazu auf: www.lutherart.de