Archiv für das Tag 'selbst gemacht'

Papiergezwitscher: Origami-Kraniche

Natali 1. April 2010

Vögel zählen unbestritten zu meinen Lieblingstieren. Einen Kranich zu falten stand schon länger auf meiner to-do-Liste. Nun habe ich mir endlich richtiges Origamipapier zugelegt und war erstaunt, wie einfach das doch geht. Natürlich blieb es nicht bei einem …

Für die richtigen Kniffe habe ich diese Anleitung verwendet. Bei Zzzebra gibt es auch eine, die sich allerdings leicht unterscheidet. Das Ergebnis sieht aber gleich aus. Außerdem findet sich dort die Geschichte des Mädchens Sadako, das nach dem Atombombenabwurf von Hiroshima an Leukämie erkrankte und dem das Kranichfalten Hoffnung gab.

Wintervalentinstag

Natali 14. Februar 2010

 

When you are old and grey and full of sleep,

and nodding by the fire, take down this book,

and slowly read, and dream of the soft look

your eyes had once, and of their shadowes deep;

 

How many loved your moments of glad grace,

and loved your beauty with love false or true,

but one man loved the pilgrim soul in you,

and loved the sorrows of your changing face;

 

And bending down, beside the glowing bars,

murmur, a little sadly how love fled

and paced upon the mountains overhead

and hid his face amid a crowd of stars.

 

W.B. Yeats

 

Da sitzen sie, die Vögelchen

Natali 15. Juli 2009

So als Nachtrag zum vorigen Artikel, hier noch ein paar von meinen gezeichneten Vögelchen.

Classic Cream Scones

Natali 8. Juli 2009

Classic_Cream_Scones

Es geht also auch ohne Natron und Buttermilch, eine leckere Erkenntnis. Das Rezept, das ich vor Jahren aus Irland für Scones oder Sodabread mitgebracht hatte, enthielt genau diese Zutaten und war geschmacklich etwas abseits des deutschen Backwaren-Mainstreams. Soll heißen, ich musste meine Erzeugnisse meist alleine genießen.

Diesen Mai bekam ich zum Geburtstag nun Cynthia Barcomi’s “Backbuch” geschenkt, in dem u.a auch die Classic Cream Scones (mit Sahne, wie der Name schon sagt) beschrieben wurden. Zwar hab ich sie nicht ganz nach der Anleitung gemacht, bißchen Anarchie in der Küche muss sein, aber sie sehen der Abbildung im Buch schon sehr ähnlich und passen endlich perfekt zur Teepause! Außen leicht knusprig, innen locker und in meiner Version mit Korinthen. Übrigens, wer sich (wie ich) einfach nicht merken kann, was jetzt die Unterschiede zwischen Rosinen, Korinthen, Zibeben oder Sultaninen sind… hier stehts auf Wikipedia kurz erklärt.

Und wer jetzt total Lust auf Irland bekommen hat, kann auf den Seiten von Tourismus Irland noch ein wenig gedanklich durch die grüne Insel reisen.

Buhu, der Uhu

Natali 6. Juli 2009

Eule

Zugegeben, er schaut griesgrämig drein, der dicke Eulerich. Nennen wir ihn einmal Buhu, den Uhu. Irgendwie muss er ja heißen. Er meint, er sei eher der intellektuelle Typ und fühlt sich dafür zu geblümt geraten. Mais, c’est la vie.  Jetzt ist er eben Pinky & Brain in einem. Solange er nicht plant, eines Tages die Weltherrschaft an sich zu reißen, darf er grummeln.

Schließlich wurde Buhu mit den besten Absichten ersonnen. Er basiert auf der LollyChops Anleitung für Abraham Owl, der sein “Aufwachsen” sehr niedlich selbst beschrieben hat. Buhu wird nicht mögen, dass ich das erzähle, aber in seinem tiefsten inneren hat der Eulenmann Daunenfedern aus einem alten Kopfkissen. So träumt er hoffentlich wenigstens gut. Nach dem Umfüllen sah es im Zimmer dafür aus wie nach einer Kissenschlacht.

Aber mal ehrlich, Eulen sind tolle Tiere. Allein dieser Blick, von weise bis unheimlich bis völlig ulkig. Eine, die das auch sehr schön einzufangen weiß, ist Ule aus der Töpferei Eulenton.

2005 war der Uhu Vogel des Jahres. Auf der zugehörigen Seite des NABU kann man sich den Ruf des Uhus anhören. Klingt doch schon wie ein “Buhu”.

Au weia, der Hahn bringt keine Eier…!

Natali 12. April 2009

ostern09

Aber dafür sind in diesen Tagen die Hasentiere ja um so fleißiger. In traditionsgemäßer Vorbereitung auf das Osterfest 09 sind @Kanina und ich kürzlich auch ins Egg-Business eingestiegen (Ergebnis siehe oben).

Philosophischer ist dagegen mein hoch geschätzter Literarischer Katzenkalender in diese Woche gestartet. Und zwar mit folgendem Text von Karl Valentin:

“Ein Kätzlein sagte zu dem andern,

Ich glaube schon ans Seelenwandern,

Das andre sprach, du hasts erraten,

Morg’n sind wir vielleicht Hasenbraten.

In diesem Sinne sei hiermit allen Katzen, Hasen und Menschenwesen ein schönes, sonniges und hoffentlich friedliches, Osterfest gewünscht!

Topflappen oder Laptop-Abdeckung?

Natali 5. Januar 2009

topflappen

Mein erster selbstgehäkelter Topflappen seit zwei eher krummen Versuchen in der Grundschule! Und meine erste Erkundung im Muster-Häkeln.

Nach ein paar einfachen Mützen, die hauptsächlich aus Kettmaschen und festen Maschen bestanden, nun also Relief-Stäbchen. Für das Muster wird abwechseln 6-mal von vorne und 6-mal von hinten in das darunter liegende Stäbchen eingestochen. Für den Topflappen hatte ich eine Anleitung. Leider stand nicht drin, wie groß das Ding am Ende wird, so dass dieser Monster-Topflappen nun größenmäßig fast als Laptop-Deckchen herhalten könnte. Aber wer will das schon…

Er wiegt übrigens exakt 70 Gramm. Das ist praktisch zu wissen, denn damit ist klar, dass hier 70 Gramm Wolle (1,5 Knäuel) verarbeitet wurden. Falls sich Nachahmer finden sollten.

Trial and success

Natali 23. November 2008

Et voilá, die Mütz ist da!

Ist schon ein paar Tage her, da hatte ich aus heiterem Himmel plötzlich total Lust auf Häkeln. Also irgendwo noch etwas Wolle gefunden, beim nächsten Einkauf eine Häkelnadel besorgt und ab dafür.

Natürlich keine Ahnung gehabt, wie das mit den Maschen eigentlich geht. Trotzdem lustig weiter ausprobiert, wieder aufgeribbelt, nochmal gehäkelt, wieder aufgezogen… Bis dann am Ende ein Mützenartiges Gebilde dabei entstanden ist.

Später hab ich dann im Netz haufenweise Handarbeitsseiten durchforstet und dabei ein paar brauchbare Anleitungen gefunden. Burda Mode zum Beispiel ist recht anschaulich. Und mit dem nette Buch “Grundkurs Häkeln” (günstig bei Weltbild erstanden) erschließen sich mir langsam die Mysterien der Häkelanleitungen mit Ihrer kryptischen Zeichensprache.

Paravent – gegen Rumpelecken

Natali 20. Juli 2008

Auf dem Weg nach Ulm machten mein Freund und ich vor einiger Zeit in der WMF-Fischhalle in Geislingen an der Steige Mittagspause. Nach der leiblichen Stärkung ging’s natürlich durch den Werksverkauf. Ausbeute: 4 rote Tischläufer – ideal um endlich mein geplantes Paravent-Projekt angehen zu können.

Drei der Tischläufer habe ich einfach so gelassen. Aus dem vierten wurden Schlaufen genäht, die sich mit einem Klettverschluss öffnen lassen. Die Stangen (von OBI) habe ich auf eine zum Stoff passende Länge gesägt und die Kanten abgeschliffen. Vier Scharniere halten das Ganze zusammen. An den Füßchen sind kleine Filzpolster gegen Kratzer im guten Parkett.

Dafür, dass das mein erster Paravent war, ohne große Anleitung, bin ich recht zufrieden. Statt gegen Blicke vor neugierigen Nachbarn zu schützen steht er jetzt allerdings wirkungsvoll vor einer Rumpelecke.

Und wenn uns das Rot irgendwann nervt, kann ich Dank Nähmaschine einfach einen anderen Stoff für den Rahmen machen. So mag ich das: das nächste Projekt steht quasi schon an …

So ein Paravent wird übrigens auch als Spanische Wand oder – künstlerisch sehr noch anspruchsvoller – Japanischer Wandschirm bezeichnet.

Neues in der Galerie

Natali 8. April 2008

Möwenbild

Zwei Bilder an denen ich nun schon länger rumdoktere habe es endlich in die Flickr Galerie geschafft: Fahnen und Möwen!