Archiv für das Tag 'Häkeln'

Topflappen oder Laptop-Abdeckung?

Natali 5. Januar 2009

topflappen

Mein erster selbstgehäkelter Topflappen seit zwei eher krummen Versuchen in der Grundschule! Und meine erste Erkundung im Muster-Häkeln.

Nach ein paar einfachen Mützen, die hauptsächlich aus Kettmaschen und festen Maschen bestanden, nun also Relief-Stäbchen. Für das Muster wird abwechseln 6-mal von vorne und 6-mal von hinten in das darunter liegende Stäbchen eingestochen. Für den Topflappen hatte ich eine Anleitung. Leider stand nicht drin, wie groß das Ding am Ende wird, so dass dieser Monster-Topflappen nun größenmäßig fast als Laptop-Deckchen herhalten könnte. Aber wer will das schon…

Er wiegt übrigens exakt 70 Gramm. Das ist praktisch zu wissen, denn damit ist klar, dass hier 70 Gramm Wolle (1,5 Knäuel) verarbeitet wurden. Falls sich Nachahmer finden sollten.

Trial and success

Natali 23. November 2008

Et voilá, die Mütz ist da!

Ist schon ein paar Tage her, da hatte ich aus heiterem Himmel plötzlich total Lust auf Häkeln. Also irgendwo noch etwas Wolle gefunden, beim nächsten Einkauf eine Häkelnadel besorgt und ab dafür.

Natürlich keine Ahnung gehabt, wie das mit den Maschen eigentlich geht. Trotzdem lustig weiter ausprobiert, wieder aufgeribbelt, nochmal gehäkelt, wieder aufgezogen… Bis dann am Ende ein Mützenartiges Gebilde dabei entstanden ist.

Später hab ich dann im Netz haufenweise Handarbeitsseiten durchforstet und dabei ein paar brauchbare Anleitungen gefunden. Burda Mode zum Beispiel ist recht anschaulich. Und mit dem nette Buch “Grundkurs Häkeln” (günstig bei Weltbild erstanden) erschließen sich mir langsam die Mysterien der Häkelanleitungen mit Ihrer kryptischen Zeichensprache.

Helden der Insel

Natali 13. Juli 2008

Es ist Samstag, eigentlich schon Sonntag – und unter kreativen Gesichtspunkten war dieses Wochenende bisher noch kein Brüller. Wollte ich doch heute was schönes nähen, Skizzen machen und was noch alles. Statt dessen hab Blumen gehäkelt. Und so nach jahrelanger Häkelabstinenz herausgefunden, dass diese Kulturtechnik noch irgendwo in meinem Hirn gespeichert ist. Wird wohl zu irgendwas gut sein…

Abgesehen davon, dass für mehr wohl einfach die Energie gefehlt hat, frage ich mich, wie “richtige” Künstler zu Ihrer Inspiration (und daraus auch Motivation) kommen?

Da ist mir zum einen Jim Fitzpatrick eingefallen, dessen Illustrationen keltischer Mythologie und der irischen Landschaft mir sehr gefallen. Er zieht viele seinerIdeen ganz offensichtlich aus den Geschichten und Landmarken seines Heimatlandes. Sein persönlicher Einfluss auf irische Nachwuchstalente scheint allerdings zwiespältig, wie ein Gespräch zwischen ihm und dem damaligen Präsidenten des National College of Art and Design in Dublin andeutet:

” You probably don’t know this, but every year at least half the candidates for placement in the college have portfolios that show the huge influence your work has on the younger artists of this country….” “Quite right,” said Fitzpatrick, feeling slightly gratified at such a great compliment, ” I had absolutely no idea; what do you do with them all ? ” ” Oh, we just fuck them all out ! ” – Hier zum Nachlesen auf seiner Website.

Zum anderen bin ich beim Stöbern im Netz auf die Quelle der irischen T-Shirts gestoßen, die ewig ein fester Bestandteil meiner Garderobe waren. Und jetzt noch als Schlaf-Shirts dienen, so gut ist die Qualität! Die schönen bunten Designs gibt’s seit 1979 (meinem Geburtsjahr) im stürmischen Lahinch, an der Atlantikküste und auf www.celtict-shirtshop.com Auch wenn die Seite recht gruselig in der Aufmachung ist, die Shirts bringen Farbe in dem tristen Alltag.